Aus Alt mach Neu

Dieses Wochenende war’s mal wieder Zeit für ein paar Videotutorials. Ich stöbere gern bei den üblichen Verdächtigen auf Youtube, um Neues zu lernen. Zum Thema Farblook bin ich dabei über den Vortrag von Nina Schnitzenbaumer auf der Photokina gestolpert. Hier erklärt sie, wie man mit Farbbalance und Farbton/Sättigung die Farbstimmung eines Bildes detailiert verändern kann. Für mich als „Ich mach mal den Weißabgleich ein bisschen wärmer“-Typ ein echter Augenöffner (Danke Nina).

Im Detail geht es um die Möglichkeit durch eine Farbbalance-Ebene den Tiefen, Mitteltönen und Lichtern einzeln eine Farbstimmung zu verpassen. Zum Beispiel können die Lichter, die meist bei der porträtierte Person liegen, mit einem gemütlichen Orange ausgestättet werden, was dem ganzen mehr Wärme verleiht.

Das musste ich natürlich auch gleich ausprobieren. Also in alten Shootings gestöbert und dieses Bild von der wunderbaren Mirja aus dem letzten Jahr rausgeholt. Ich war mit der Farbe nie so richtig zufrieden…bis jetzt

Holt ihr auch manchmal „alte“ Bilder raus um sie mit neuen Techniken zu bearbeiten? Zeigt mit eure Vorher-Nacher-Vergleiche.

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Da bin ich wieder…

Hallo Ihr Lieben,

es ist in den letzten Monaten war es leider sehr ruhig auf meiner Seite. Ich muss gestehen, dass ich viel um die Ohren hatte. Da ich im Moment meine Diss zusammenschreibe, habe ich in letzter Zeit kaum Zeit und Muße zum Fotografieren gefunden. Weil mir hier aber so langsam die Decke auf den Kopf fällt, habe ich mir vorgenommen, als Ausgleich doch mal ab und zu ein wenig Zeit hinter der Kamera zu verbringen. Es ist einfach entspannend, auf Motivsuche zu gehen und dem leisen „Klick“ der Kamera zuzuhören.

Das Bild, dass ihr oben seht, ist bei einem Kurzurlaub bei meinen Eltern entstanden, der perfekte Ort um runterzukommen und einfach mal den Kopf abzustellen. Nebenbei ein wenig Schleichwerbung 😉 : Wenn Ihr mal Urlaub auf der wunderschönen Ostseeinsel Rügen machen wollt, schaut gerne hier vorbei.

Wie sieht es bei euch aus? Nutzt Ihr die Fotografie auch als einen Ruhepol, eine Ablenkung von dem sonst so hektischen Alltag? Schreibt mir.

Hoffentlich bis bald.

Eure Juliane

Sport am Strand

Zur Abwechslung hat sich das Wochenende mal von seiner trockenen Seite gezeigt. Die richtigen Voraussetzungen, um die Strand-Sport-Saison einzuleiten. Was bei uns heißt: Christian macht Sport, ich mache Fotos 😀 Eine gute Gelegenheit, ihn bei seinen Calisthenics-Übungen festzuhalten.

Lichter in der Dunkelheit der Stadt

Das Nieselwetter lässt den Norden nicht in Ruhe.  Da ich aber unbedingt mein neues Schätzchen ausprobieren wollte, wartete ich auf ein paar regenfreie Minuten um in der Lübecker Innenstadt ein paar Aufnahmen zu machen. Bei der Gelegenheit hab ich mich auch gleich mal an Bokeh ausprobiert 🙂

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Die guten alten (analogen) Zeiten

Kennt ihr das noch? Eine komplett manuelle Kamera: der Film bestimmt den ISO, Blende und Belichtungszeit muss von Hand eingestellt werden und sogar für den Transport des Films gab es einen Hebel. Ihr entwickelt die Bilder und seid gespannt, was alles drauf ist, weil Ihr pro Foto-Ausflug nur eine Handvoll Bilder geschossen habt? Vor kurzem habe ich beim Aufräumen mein Fotoalbum mit analogen Scharzweiß-Aufnahmen entdeckt und ein bisschen in der Nostalgie geschwelgt. Die Ergebnisse von damals möchte ich euch nicht vorenthalten.

Vor ein paar Jahren fiel mir auf einem Flohmarkt eine alte Praktika MTL 3 in die Hände. Fasziniert von der alten Technik machte ich mich über die Grundlagen der manuellen Fotografie schlau.  Bisher war ich noch mit meiner Kompaktknipse unterwegs, die kaum Einflussnahme auf die Einstellungen erlaubte. Zunächst probierte ich viel herum. Zum Glück hatte die Praktika schon einen integrierten Belichtungsmesser, der mir mit einen Zeiger im Sucher anzeigte, ob ich ungefähr richtig belichte. Dies gab mir schon vor dem Auslösen ein besseres Gefühl für die Lichtverhältnisse.

Wenn ich mir heute mit ein paar Jahren mehr Erfahrung meine Bilder von früher anschaue, dann hätte ich wohl heute einige Bildausschnitte und Perspektiven anders aufgenommen. Aber genau hier liegt die Besonderheit der analogen Fotografie. Ich konzentriere meinen Blick mehr auf die Bildelemente, überlege länger, wie ich das Motiv am besten in Szene setze, mache mir Gedanken über die richtige Belichtung. Denn ich arbeite mit begrenztem Material. Nach 36 Fotos ist erstmal Schluss.

Wie schnell nehmen wir heutzutage die digitale Kamera in die Hand und schießen hunderte Fotos. Trotzdem möchte ich die Möglichkeiten der digitalen Fotografie nicht missen. Doch der Blick auf meine analogen Fotos erinnert mich wieder daran, bewusster zu fotografieren. Nicht einfach die Szene aus mehreren Perspektiven fotografieren und zu Hause die Beste aussuchen, sondern mir die Zeit nehmen, den besten Blickwinkel vor dem Auslösen zu finden.

Wie seht Ihr das? Trauert ihr der analogen Fotografie hinterher, oder lasst ihr sie wieder aufleben? Oder seid ihr überzeugt digital unterwegs?

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Tag,

eure Juliane

Eisig kalt

Der Winter hat Lübeck in seinem eisigen Griff. Als ich heute morgen aus der Tür trat, wollte ich am liebsten wieder rein in meine kuschelig warme Wohnung. Das Thermo- meter zeigt -8°C, gefühlt sind es jedoch bestimmt -20°C. Nicht mein Wetter. Aber der Winter hat mich mit schönen reifbedeckten Bäumen und Sträuchern entschädigt.

Leider war ich gerade auf dem Weg zur Arbeit, daher nur mit dem kleinen Smartphone aufgenommen. Aber diese Motive konnte ich mir nicht entgehen lassen.

Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr unter meterdickem Schnee bedeckt, oder lässt die Schönheit des Wintern noch auf sich warten?

Fotowalk in Travemünde

Im Gegensatz zu meinem letzten Eintrag habe ich mich bei dem denkbar schlechtesten Fotowetter nach draußen gewagt. Über die Facebook-Gruppe „Lübeck Fotografie“ wurde ein Fotowalk in Lübeck-Travemünde organisiert. Unter Anderem wollten wir uns am Strand mit Langzeitbelichtung beschäftigen.

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Leider spielte das Wetter nicht so ganz mit. Wie Organisator Marco es treffend zusammenfasste: „Wir haben Schneefall, trüben Himmel und ruhiges Wasser. Bei zweien dieser Dinge ist es schon schwierig, wir haben heute alles abbekommen.“ Nichtsdestotrotz haben wir uns auf die Suche nach ansprechenden Motiven gemacht. Nebenbei ergab sich dies Möglichkeit ein wenig über Kameras, Objektive, Filter usw. zu quatschen.

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Dieser Fotowalk mit anderen Fotografie-Begeisterten hat sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank an Marco für die Organisation und an die anderen Mitstreiter für interessante Unterhaltungen.

Wie sieht es bei euch aus? Bei welchem Wetter habt ihr schon gedacht, dass ihr nicht rausgehen wollt, habt euch dann aber trotzdem eure Kamera geschnappt und seid losgezogen?

In diesem Sinne, noch einen schönen Restsonntag uns bis zum nächsten Mal.

Eure Juliane

Wien

 

Da ich beruflich an einem Kongress in Wien teilnahm, hatte ich die Möglichkeit, mir diese wunderschöne Statt anzusehen und ein wenig fotografisch zu erkunden.

Ich liebe historische Innenstädte. In Wien fand ich es besonders beeindruckend wie gut sich die historischen Bauten, die gefühlt hinter jeder Ecke plötzlich vor einem auftauchen, mit den modernen Gebäuden harmonieren. Neben der Innenstadt ließen ich mir auch einen Besuch im Schloß Schönbrunn und auf dem Prater nicht entgehen.

Hamburger Dom

Mehrmals im Jahr lädt der Hamburger Dom ein, sich bei Pommes und Zuckerwatte auf Riesenrad, Achterbahn und co. zu amüsieren. Heute haben wir uns mit ein paar Freunden auf den Weg gemacht und Jahrmarktluft geschnuppert.
Wie bei den meisten Events, die ich besuche, darf meine Kamera nicht fehlen. Da es jedoch keine direkte Fototour war, habe ich das schwere Gerät zu Hause gelassen.

Es lohnt sich auch, einmal das Riesenrad auszuprobieren. Von dort hat man eine herrliche Aussicht auf das gesamte Domgelände und darüber hinaus.

Im Nachhinein stellten sich die Aufnahmen ohne Stativ bei diesen Lichtverhältnissen als knifflig heraus. Bei dieser Gelegenheit konnte mein neues Nikkor AF-S 50mm 1.8G zeigen, was es kann. Ich liebe dieses lichtstarke Schmuckstück. Zum einen gibt es mir die Möglichkeit, auch bei schwierigen Lichtverhaltnissen aus der Hand zu schießen. Weitaus wichtiger finde ich die Nutzung der weit geöffneten Blende, um eine geringere Schärfentiefe zu erreichen. Dadurch lassen sich die Motive wunderbar vom Hintergrund abheben.

Wenn ihr über die Anschaffung eines neuen, lichtstarken Objektivs nachdenkt, ist das Nikkor AF-S 50mm 1.8G auf jeden Fall eine Überlegung wert. Für einen relativ günstigen Preis bekommt man viel Lichtstärke, einen relativ schnellen Autofokus und viele fotografische Möglichkeiten mit dem Spiel mit geringer Schärfentiefe. Außerdem „zwingt“ die Festbrennweite uns, unseren Standpunkt zu verändern, um den Ausschnitt zu verändern.

Wir hatten an dem Abend auf dem Hamburger Dom sehr viel Spaß. Auch aus fotografischer Hinsicht bin ich sehr zufrieden. Bei meinem nächsten Dombesuch werde ich aber lieber mein Stativ mitnehmen, um auch ein paar Lanzeitbelichtungen von den Fahrgeschäften machen zu können.

Tough Mudder Norddeutschland 2015

Mehr als nur Ausdauer! Bei diesem 16km Matschlauf mussten die Teilnehmer zahlreiche Hindernisse überwinden und zeigen, dass sie es wert sind, sich Tough Mudder Finisher zu nennen. Teamwork ist alles, egal wie die Streckenzeit ausfällt.
Für die Teilnehmer sah es wie ein Riesenspaß aus. Auch ich als Zuschauerin und Fotografin habe dieses Event sehr genossen.

tough-mudder-norddeutschland-startStart des Tough Mudder Laufs in Norddeutschland 2015

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tough-mudder-norddeutschland-pfütze-02Die Laufstrecke führte durch Wald und Wiesen, sowie durch diverse Bachläufe. Da blieb kein Schuh trocken

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Eines der Highlights war die „Mud Mile“. Wenn jetzt noch jemand sauber war, hat sich das ganz schnell geändert.

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Krönender Abschluss bildete der „Everest 2.0“. Diese riesige Halfpipe konnte fast nur mit Hilfe der anderen Mitstreiter bezwungen werden.

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