Lichter in der Dunkelheit der Stadt

Das Nieselwetter lässt den Norden nicht in Ruhe.  Da ich aber unbedingt mein neues Schätzchen ausprobieren wollte, wartete ich auf ein paar regenfreie Minuten um in der Lübecker Innenstadt ein paar Aufnahmen zu machen. Bei der Gelegenheit hab ich mich auch gleich mal an Bokeh ausprobiert 🙂

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Die guten alten (analogen) Zeiten

Kennt ihr das noch? Eine komplett manuelle Kamera: der Film bestimmt den ISO, Blende und Belichtungszeit muss von Hand eingestellt werden und sogar für den Transport des Films gab es einen Hebel. Ihr entwickelt die Bilder und seid gespannt, was alles drauf ist, weil Ihr pro Foto-Ausflug nur eine Handvoll Bilder geschossen habt? Vor kurzem habe ich beim Aufräumen mein Fotoalbum mit analogen Scharzweiß-Aufnahmen entdeckt und ein bisschen in der Nostalgie geschwelgt. Die Ergebnisse von damals möchte ich euch nicht vorenthalten.

Vor ein paar Jahren fiel mir auf einem Flohmarkt eine alte Praktika MTL 3 in die Hände. Fasziniert von der alten Technik machte ich mich über die Grundlagen der manuellen Fotografie schlau.  Bisher war ich noch mit meiner Kompaktknipse unterwegs, die kaum Einflussnahme auf die Einstellungen erlaubte. Zunächst probierte ich viel herum. Zum Glück hatte die Praktika schon einen integrierten Belichtungsmesser, der mir mit einen Zeiger im Sucher anzeigte, ob ich ungefähr richtig belichte. Dies gab mir schon vor dem Auslösen ein besseres Gefühl für die Lichtverhältnisse.

Wenn ich mir heute mit ein paar Jahren mehr Erfahrung meine Bilder von früher anschaue, dann hätte ich wohl heute einige Bildausschnitte und Perspektiven anders aufgenommen. Aber genau hier liegt die Besonderheit der analogen Fotografie. Ich konzentriere meinen Blick mehr auf die Bildelemente, überlege länger, wie ich das Motiv am besten in Szene setze, mache mir Gedanken über die richtige Belichtung. Denn ich arbeite mit begrenztem Material. Nach 36 Fotos ist erstmal Schluss.

Wie schnell nehmen wir heutzutage die digitale Kamera in die Hand und schießen hunderte Fotos. Trotzdem möchte ich die Möglichkeiten der digitalen Fotografie nicht missen. Doch der Blick auf meine analogen Fotos erinnert mich wieder daran, bewusster zu fotografieren. Nicht einfach die Szene aus mehreren Perspektiven fotografieren und zu Hause die Beste aussuchen, sondern mir die Zeit nehmen, den besten Blickwinkel vor dem Auslösen zu finden.

Wie seht Ihr das? Trauert ihr der analogen Fotografie hinterher, oder lasst ihr sie wieder aufleben? Oder seid ihr überzeugt digital unterwegs?

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Tag,

eure Juliane

Wien

 

Da ich beruflich an einem Kongress in Wien teilnahm, hatte ich die Möglichkeit, mir diese wunderschöne Statt anzusehen und ein wenig fotografisch zu erkunden.

Ich liebe historische Innenstädte. In Wien fand ich es besonders beeindruckend wie gut sich die historischen Bauten, die gefühlt hinter jeder Ecke plötzlich vor einem auftauchen, mit den modernen Gebäuden harmonieren. Neben der Innenstadt ließen ich mir auch einen Besuch im Schloß Schönbrunn und auf dem Prater nicht entgehen.

Porto

Porto – die Stadt des, na wer hätte es gedacht, Portweins. Relativ spontan haben mein Freund und ich mit ein paar Freunden dieser tollen Stadt einen kurzen Besuch abgestattet.

Auch wenn wir nicht so viel Zeit hatten, haben wir viel gesehen und viele Höhenmeter überwunden (die Altstadt besteht praktisch nur aus bergauf, bergab, und Treppen). Auch ein kleiner Ausflug mit der historischen Staßenbahn zum Atlantik ließen wir uns nicht entgehen.

Trotz seiner teils blockeligen Fassaden strahlt Porto einen ganz eigenen Charme aus. Hinzu kommt die unglaubliche Freundlichkeit der Portogiesen. Ich wäre am liebsten gleich da geblieben.

Porto ist für einen Kurzurlaub genau das richtige, auch fotografisch kann man sich hier wunderbar austoben. Ich kann euch nur ans Herz legen die Stadt des Portweins unbedingt auch mal zu besuchen.